Mittwoch, 6. Juli 2016

Leckeres Stockbrot ...

... haben wir gestern Abend  über der Glut 
in meinem neuen "Hexenkessel" gebacken.


Als erstes werden noch die Spieße zurecht geschnitzt.


Die Holzspieße für das Stockbrot lassen sich ganz einfach selbst herstellen.
Dafür eignen sich gerade gewachsenen Äste von Ahorn, Weide oder
anderen ungiftigen Bäumen.


In die frisch geschnittenen Äste kann man schöne Muster einritzen,
indem man die Rinde streifenweise mit dem Messer abschält.
So hat dann jeder seinen individuellen Spieß zum Stockbrot-Backen.


Nun kann es losgehen. Mein "Hexenkessel" und die Spieße 
sind startklar.




Ich habe dieses Rezept mit dem Quark-Öl-Teig ausgesucht, weil man 
dann recht spontan Stockbrot auf dem Feuerchen backen kann.
Ein Hefeteig braucht doch eine längere Vorbereitungszeit.



Den Teig nach Rezept zubereiten und in ca. 10 gleich große Stücke teilen.
Die Teile zu dünnen Rollen formen und um die Holzspieße wickeln.


Das Feuerchen ist inzwischen in meinem 
neuen Feuerkorb angezündet. Sieht er nicht toll aus?
Den "Hexenkessel" hab ich bei www.hellweg.at gefunden, gesehen hab
ich ihn aber auch schon bei ebay.


Wenn die Flammen nicht mehr so groß sind und das Holz 
zu glühen beginnt, dann kommen eeeendlich  :o)
die Holzspieße mit dem Stockbrot-Teig zum Einsatz.



Dann heißt es Geduld haben und die Spieße mit dem Stockbrotteig immer
fleißig drehen, damit das Stockbrot ringsrum schön braun wird.
Schmeckt lecker mit Butter, Kräuterquark 
oder Zaziki und dazu passt perfekt ein Gläschen Wein.





Genießt die schönen Sommerabende.
Liebe Grüße von 
Jana

Kommentare:

  1. Hallo Jana,
    einen sehr schönen Hexenkessel hast du.
    Das Stockbrot sieht sehr lecker aus, werd ich mit den Enkeln mal probieren, die haben sicher auch Spass daran.
    Ich wünsch Dir einen schönen Sommer und viele weitere Ideen.
    Ramona

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  2. Liebe Jana,
    das Stockbrot heißt bei uns Knüppelkuchen. Auf jedem kleinen Dorffest gibt es eine Feuerstelle. Da sitzt man beisammen, hält seinen Knppelkuchen über die Glut und hat sich dabei viel zu erzählen.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

    AntwortenLöschen

Ich freue mich immer über eure freundlichen Kommentare.

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